2-jähriges Kind will keine Tiere essen

Ich bin derzeit in Sayulita, an der Riviera Nayarit in Mexiko. Und wie ihr bereits aus dem letzten Beitrag wisst, geht hier alles etwas entspannter zu und man trifft hier jede Menge interessante Reisende.

Seit gestern Abend haben wir im La Redonda Hostel Sayulita einen neuen Gast zu Besuch, die Geliqua Amini. Sie ist ein veganer Ernährungscoach, ihre Wurzeln ragen über den ganzen Erdball (Vater Iran, Mutter Kanada), hat 13 Jahre in Schweden gelebt und in der Kindererziehung gearbeitet, ist vegane Köchin, reist jetzt um die Welt und hilft Familien dabei, die Ernährung auf komplett vegan umzustellen.

Und sie hat dafür einen eher unüblichen Weg ausgesucht.. Kurz gefasst, sieht das folgender Weise aus:

Sie hat eine vierköpfige Familie als Klienten. Nun hat die Familie großes Interesse daran ihren Lebensstil zu verändern und stößt bei der Recherche auf Geliqua Amini. Sie reist dann zu den Kunden hin und geht in die Familie hinein, um mit ihnen gemeinsam und praktisch, eine nachhaltige Ernährungsumstellung zu realisieren.

Die Kleinsten sind das Schlüsselelement

Ich fand das Thema wirklich sehr fesselnd und durfte demnach mehr darüber erfahren. Sie erzählte also im Gegenzug, dass sie bei den Kleinsten ansetzt. »Um die ganze Familie zu verändern, musst du bei den Kindern anfangen«, höre ich sie auf Englisch sagen.

Die, geben nämlich in vielen Familien den Ton an.

Und wenn du sie darauf eingestellt bekommst, eine vegane Lebensweise zu führen, dann schafft man es auch auf lange Sicht mit den Eltern.

Geliqua Amini – wenn sie nicht reist, lebt sie in den Bergen Costa Ricas – wird also gebucht, um in der Familie diesen Lebensstil vorzuleben und auf die Familienmitglieder anzupassen und anzuwenden. Das fällt ihr nicht schwer, da sie selbst bereits seit 7 Jahren vegan lebt.

Später in der Unterhaltung, hat sie dann dieses Video hier angesprochen. Es handelt sich um ein ungefähr zwei Jahre altes Kind. Der Sprache nach zu urteilen vielleicht aus Brasilien oder Portugal.

Das Kind und seine Mama führen eine Unterhaltung über den Octopus auf seinem Teller. Und im Gespräch findet das Kind selbst heraus, dass man den Octopus tötet, damit er auf dem Teller landet.

Und, dass das Gleiche auch mit anderen Tieren gemacht wird.

Das Video finde ich wirklich sehr rührend, denn es später noch etwas Bewegendes sagt, aber seht am besten selbst.

 


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Gute Reise,

Timo (HINREISEND)