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Was es in Phnom Penh zu sehen und zu tun gibt – Kambodscha

Kambodschas Hauptstadt bietet jede Menge Sehenswürdigkeiten, Gerüche und Geräusche, die man von Südostasien gewohnt ist und hinzu kommt der koloniale Touch. Von den Killing Fields zu den Krebsen in Kampot, schau dir hier die wichtigsten Dinge für Phnom Penh an.

Was es in Phnom Penh zu sehen und zu tun gibt – Kambodscha Tipps

#1. Besuche das Tuol-Sleng-Genozid-Museum

Das S-21 Gefängnis ist ein wichtiger Teil der brutalen und blutigen Geschichte Phnom Penhs unter den Roten Khmer. Es steht als Monument für die 14.000 Männer, Frauen und Kinder, die hier ermordet oder eingesperrt wurden sowie für die einzigen acht Überlebenden.

Die ehemalige Schule wurde umgewandelt, um die Verfolgten vor dem Regime im Jahre 1975 zu beherbergen und ist ein wichtiger Ort, damit du Phnom Penh besser verstehst und weißt, was hier damals vorgefallen ist.

Ein Tuk-Tuk Fahrer kann dich easy über den Tag verteilt zum S-21 Gefängnis und zu den Killing Fields hinfahren. Sei gewarnt, denn auf dem Gelände wird auch gerne mal die eine oder andere Rolex-Uhr verkauft. Falls du Souvenirs mitnehmen möchtest, gehe am besten zu einem der offiziellen Läden der »Cambodian Handicrafts Association«.

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Quelle: timetravelturtle.com 

#2. Fahre mit dem Boot auf dem Mekong

An der Stelle, wo die beiden Flüsse Mekong und Tonle Sap aufeinandertreffen, ist Phnom Penh ein großartiger Ort für eine gemütliche Bootsfahrt entlang dieser berühmten Wasserstraßen.

Nehme ein Boot von Sisowath Quay, um den Königspalast und das Nationalmuseum vom Wasser aus zu sehen oder verbringe einige Stunden bei den schwimmenden Dörfern, um dir diese einzigartige Wohnweise anzusehen.

Eine Tour kannst du schon ab 20 EUR aufwärts machen, abhängig davon, mit wem und wo du die Bootstour buchst. Phocea Mekong bietet berühmte Sunset-Touren an, am besten checkst du direkt ihre Angebote auf ihrer Webseite aus.

Cambodia • Day 2 🇰🇭🌇 #cambodia #roadtrip #phnompenh #mekong #sunset

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#3. Esse Kampots Pfeffer-Krebse

In der kleinen Stadt Kampot, die direkt am Ufer gelegen ist, ist diese Meeresfrüchte-Delikatesse quasi zum Nationalgericht geworden. Deshalb wirst du nicht lange suchen müssen, sobald du in Phnom Penh angekommen bist.

Ein ganzer Krebs, gebraten oder gebacken, und in eine süße aber scharfe Pfefferkorn-Soße eingelegt, ist genug, um auch den preisbewussteren Backpacker zu befriedigen.

Noch keinen Hühnerfuß auf einem BBQ-Grill am Straßenrand ausprobiert?

Tobe dich aus in Phnom Penhs Street-Food-Szene, während du schon hier bist. Einige der besten Stände befinden sich rund um Tuol Tompoung (»Russen-Markt«) im Süden des Stadtzentrums.

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Quelle: asiavacations.biz 

#4. Cocktail schlürfen im Foreign Correspondents Club

Du möchtest gerne noch mehr ins koloniale Kambodscha eintauchen? Schlürfe an einem der ausgezeichneten Cocktails im Foreign Correspondents Club (FCC), einem Treffpunkt für junge Leute und unerschrockene Entdecker sowie Hilfsarbeiter und internationale Journalisten.

Entspanne dich und beobachte den Sonnenuntergang am Ufer des Tonle Sap Flusses. Nebenbei tauschst du Geschichten mit Einheimischen und Touristen über die vergangenen Tage aus.

#5. Mache eine Tour zu den Killing Fields von Choeung Ek

Ehemals ein chinesischer Friedhof, wurde dieser Ort später von den Roten Khmer, während ihres vier-jährigen Terrors in Kambodscha, in ein Massengrab verwandelt.

Es wird schwer, nicht tief bewegt zu sein, bei der Anzahl der Toten und dem Ausmaß der Zerstörung, welches durch die buddhistische Stupa symbolisiert wird. 8.000 Totenköpfe liegen auf dem Grundstück aus und sie sind nur ein Bruchteil aller Opfer des Regimes.

Im Eintrittspreis von ca. 6 EUR ist ebenso ein bewegender Audio-Guide dabei, sodass du auf dem Gelände rumlaufen kannst und Informationen aus erster Hand von Überlebenden der Tragödie. Lausche der Propaganda-Musik zu, denen die Opfer zu ihrer Zeit, Tag und Nacht ausgesetzt waren.

Ein sehr spannender und bewegender Ort, den du nicht auslassen solltest, während du dich in Phnom Penh aufhältst (eine einfache Tuk-Tuk Fahrt dauert hierhin ca. 40 Minuten).

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Quelle: killingfieldsmuseum.com




#6. Mach ein Schnäppchen auf dem Zentralmarkt

Suchst du nach ein paar Mitbringseln, die du deinen liebsten Freunden und der Familie aus Kambodscha mitbringen kannst?

Spüre die lebendige Atmosphäre und das begeisterte Feilschen der Händler auf den Märkten in der Stadt. Das sind eventuell die lustigsten Erfahrungen, die du in Phnom Penh machen kannst.

Du kannst alle möglichen Schnäppchen machen, von gefälschten Designer-Waren hin zu Videospielen, und ebenso echtes Handwerk aus Kambodscha, was du am besten auf dem Zentralmarkt findest.

Nicht nur für Souvenirs lohnt es sich allemal, ebenso Architektur-Fans kommen auf ihren Geschmack. Das aus den 1930er Jahren stammende Art déco Gebäude beeindruckt mit hellen Farben und schönen Formen. Außerdem kannst du hier auf dem Markt endlich dein Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen.

Der Markt befindet sich einige Straßen südwestlich vom Nachtmarkt am Flussufer, der um 17 Uhr aufmacht, und, wo du deinen Hunger mit Local-Food oder indischen Gerichten stillen kannst.

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Quelle: yourphnompenh.com

#7. Verbringe einen Abend im Kino

In Phnom Penh gibt es haufenweise Kinos, von großen Gebäudekomplexen, die allerhand neue Blockbuster in 4D ausstrahlen (stell dir vor, dass dein Sitz wackelt und dir der Wind ins Gesicht bläst), hin zu kleinen, eher unabhängigen Kinos.

Schnapp dir ’ne Packung Popcorn und mach dich auf den Weg zum Empire Movie House. Es ist bis um 23 Uhr geöffnet und hier findest du jeden Abend einen richtigen Klassiker vor: The Killing Fields (1984).

Es geht hierbei um die oben bereits genannte Tragödie und kann in authentischer Kulisse in Kambodscha angeschaut werden. In den Hörsälen gibt es eine Klimaanlage und Sitze, die so groß sind, wie ein Bett. Der perfekte Ort, um sich von der heißen und verstaubten Stadt zu erholen!

 

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